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ZWAR V – Bitte geben sie dem ZWAR Projekt in NRW mit ihrer Stimme eine Zukunft

Posted by Siggi on 3. Februar 2019 in Politik |

Unsere Landesregierung streicht dem vor 40 Jahren in Dortmund gegründeten ZWAR-NRW Projekt zum Jahr 2020 den Landeszuschuß. Hierzu wurde vor wenigen Tagen eine Petition zur “Rücknahme der Streichung der Förderung der ZWAR Zentralstelle NRW durch das Land NRW!” gestartet.

NRW-Landesregierungen unterstützen das ZWAR-Projekt seit der Gründung vor 40 Jahren! Der ZWAR Zentralstelle NRW wird nun durch die CDU/FDP geführte Landesregierung der Boden unter den Füssen weggezogen. Dies schadet dem Land, schadet den Kommunen, schadet den vielen Menschen 50plus, die bis heute mit über 10.000 Personen in 70 Kommunen und 240 ZWAR Netzwerken gemeinsam ihre Erfüllung finden. Was ZWAR ist und was ZWAR bewirkt, finden sie in diesem BLOG unter SUCHEN, wenn sie den Suchbegriff ZWAR eingeben.

Die Unterstützung der Petition hilft, dem ZWAR-Projekt-NRW noch eine Chance zu geben. Von den Seiten der Petition aus können sie sich weiter über ZWAR informieren, Kommentare abgeben sowie Kommentare vieler Petitionsteilnehmer nachlesen.

Wenn ich sie überzeugen kann, dass der ZWAR Gedanke es verdient weiter gelebt zu werden, bitte ich sie die Petition zu unterstützen, in ihrem Umfeld bekanntzumachen und weiterzureichen.

 

Warum das Projekt ZWAR-NRW weiterbestehen muß:

Weil alle NRW-Gemeinden, wie auch wir Wuppertaler ZWARler, weiterhin die Chance haben müssen von der ZWAR Zentralstelle in Dortmund bei der Gründung von Basisgruppen unterstützt zu werden.

Weil es weiterhin notwendig ist, durch spezifische Seminare wie beispielsweise Moderations- und Konfliktmanagement, durch die ZWAR-Zentralstelle unterstützt zu werden, damit Basisgruppen sich nach der Gründung festigen und für eine lange gemeinsame Zukunft rüsten können.

Weil alle Menschen 50plus in NRW Kommunen das Rüstzeug erhalten sollen, selbstständig in einer Basisgruppe bzw. einem Netzwerk gemeinsam Wünsche und Träume umzusetzen, eigenverantwortlich und unabhängig von Land und Gemeinde zu leben und zu handeln.

Weil ZWAR-Netzwerke in den NRW-Gemeinden ohne finanzielle Unterstützung jedweder Art, unabhängig von Vereinsstatuten, Politik und Konfession, miteinander umgehen.

Weil wir ZWARler uns gegenseitig unterstützen und den Menschen die Möglichkeit geben mit Gleichgesinnten ihre Interessen und Wünsche zu entwickeln und umzusetzen.

Weil ZWARler still und ohne Eigennutz auch ehrenamtlich unterwegs sind.

Weil wir ZWARler uns in unserer Stadt, in unserem Stadtteil einbringen.

Weil wir Wuppertaler ZWARler uns im städtischen Seniorenbeirat beratend einbringen und so auch in der Seniorenarbeit unserer Stadt mitwirken, was auch für weitere NRW-Gemeinden eine Chance ist, wenn sich 50plus ZWARler für Menschen 50plus in ihrer Stadt einbringen, unabhängig von Politik, Konfession, Vereinen und Verbänden.

Ich ZWARler bin nicht bereit unsere Daseinsberechtigung auf dem Felde der NRW-Politischen Auseinandersetzung opfern zu lassen und einer in diesem Jahr 40-jährigen ZWAR-Tradition beim Sterben zuzuschauen.

In diesem Sinne – bis denne – Siegfried Termöhlen

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Im Bahnhof – Ein Klavier, ein Klavier

Posted by Siggi on 14. Januar 2019 in Kurznachricht |

Im Bahnhof – Ein Klavier, ein Klavier

In der Vorhalle des Wuppertaler Hauptbahnhofes steht ein von Piano Faust zur Verfügung gestelltes Klavier, auf dem jede Frau, jeder Mann seine Fingerfertigkeit unter Beweis stellen kann.

Nachdem ich heute Vormittag bei einem Stadtbummel die Bahnhofsvorhalle betrat, wurde ich von ungewöhnlichen Tönen empfangen.

 

© Siegfried Termöhlen – Die Erlaubnis des Pianisten liegt vor

Mitten im Trubel der vorbeieilenden Bahnhofsbesucher bespielte ein Pianist ein Klavier und entlockte ihm manch wundervolle Klänge. Er füllte die gesammte Vorhalle mit seinem Spiel, das man den Eindruck bekam einen Konzertsaal zu betreten.

Da steckt ja wohl Meine Stunde für Wuppertal dahinter. Dies ist eine ganz tolle Aktion und ich freue mich auf mehr davon.

In diesem Sinne – bis denne – Siegfried Termöhlen

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Wuppertaler Seilbahnprojekt: Michi Müller – Bleib bei Deinen Würstchen

Posted by Siggi on 9. Januar 2019 in Kurznachricht |

Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) planen, unterstützt durch den Wuppertaler Stadtrat, eine Seilbahn vom Hauptbahnhof hinauf auf Wuppertals Südhöhen. Der CDU Fraktionsvorsitzende Michael Müller beschwert sich diesmal über mangelnde Information durch unseren SPD Oberbürgermeister Andreas Mucke.

Der Inhaber von IMBISS Müller, genannt „Würstchen Müller“, beschwert sich in seiner Funktion als CDU Fraktionsvorsitzender über mangelnde Information über den aktuellen Stand des Seilbahnprojektes durch Oberbürgermeister Andreas Mucke (SPD) und wirft der Stadtverwaltung, vertreten durch den Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig (CDU), Verzögerungstaktik vor!

Unverständlich ist, warum Michael Müller wieder einmal Oberbürgermeister Andreas Mucke angreift, anstatt sich an seinen CDU Kollegen Dr. Johannes Slawig abzuarbeiten, der als Stadtdirektor Wuppertals,  vollinhaltlich für die Aufgaben der Verwaltung verantwortlich ist!

Dazu sitzt Dr. Johannes Slawig, sein Fraktionskollege Mathias Conrads und sein Stellvertreter im Vorsitz der CDU Ratsfraktion, Hans-Jörg Herhausen, im Aufsichtsrat der WSW.

Sprechen diese Herren nicht miteinander?

Deren Aufgabe ist es, den Vorstand der WSW zu kontrollieren, sowie auch zu beraten. Auch sollten sie  in dieser Funktion über Planungen und deren Ergebnisse informiert sein. Wenn nicht, läuft dort etwas gewaltig schief, was von seiner Fraktion (und uns Wuppertaler Bürgern) zu bemängeln wäre!

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WÜNSCHE

Posted by Siggi on 22. Dezember 2018 in Kurznachricht |
Viel zu selten blicken wir im Leben auf die Dinge, die wirklich zählen. Die besinnliche und friedsame Weihnachtszeit ist der richtige Anlass, dies zu tun.

© www.shutterstock.com

Lasst uns nicht an unbedeutenden Kleinigkeiten des Alltags aufhalten, sondern vielmehr die Dinge und Menschen im Blick haben, die uns wirklich etwas bedeuten. Eine stressige Arbeitswoche ist im Nu vergessen, wenn man in liebende und dankbare Augen blickt. Lasst uns an den wesentlichen Kleinigkeiten des Lebens wachsen und sie nicht aus den Augen verlieren.
 
Ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr 2019
wünschen
Isabella Budnik und Siegfried Termöhlen

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Schicht im Schacht

Posted by Siggi on 21. Dezember 2018 in Arbeit & Soziales, Politik |

Bottrop: Zeche Prosper-Haniel. Heute, nach ca. 200 Jahren Steinkohlebergbau, ging es das letzte mal in den Streb vor Kohle .

Auf einer zentralen Abschiedsveranstaltung in der letzten betriebenen Zeche Prosper-Haniel, verabschiedeten sich Prominente und Kumpels von der Steinkohle. Jürgen Jakubeit (Jacke) überreichte  Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit Pipi in den Augen das letzte aus 600m Tiefe geförderte 7 kg schwere Stück Kohle.

Foto: Siegfried Termöhlen

Angesichts der Verabschiedung vom letzten Steinkohlebergwerk in NRW, zündeten wir, ein bischen bewegt unser Geleucht an und ich erinnerte mich an die vielen Jahre, die ich in der Wiege des Ruhrgebietes, in Niederstüter verbrachte. Ich weiß natürlich auch, dass es andere Orte, wie das Muttental gibt, das sich dieses Etikett anheftet.

Hier findet ihr die Geschichte über die Entdeckung der Kohle durch den Schweinehirt Jörgen.

Damit ich es nicht vergesse, das Lied der Bergleute, dass ich in meiner Sprockhöveler Zeit einmal jährlich, wenn auch vom Blatt, mitsingen durfte.

Das Steigerlied

1)
Glückauf, Glückauf! Der Steiger kommt
und er hat sein helles Licht bei der Nacht,
und er hat sein helles Licht bei der Nacht,
schon angezünd’t, schon angezünd’t.

2)
Hat’s angezünd’t! Es wirft seinen Schein,
und damit so fahren wir bei der Nacht,
und damit so fahren wir bei der Nacht,
ins Bergwerk ’nein, ins Bergwerk ’nein.

3)
Ins Bergwerk ’nein, wo die Bergleut‘ sein,
die da graben das Silber und das Gold bei der Nacht,
die da graben das Silber und das Gold bei der Nacht,
aus Felsgestein, aus Felsgestein.

4)
Der eine gräbt das Silber, der andre gräbt das Gold.
Doch dem schwarzbraunen Mägdelein bei der Nacht,
Doch dem schwarzbraunen Mägdelein bei der Nacht,
dem sein sie hold, dem sein sie hold.

5)
Ade, ade! Herzliebste mein!
Und da drunten im tiefen, finstern Schacht bei der Nacht,
Und da drunten im tiefen, finstern Schacht bei der Nacht,
da denk‘ ich dein, da denk‘ ich dein.

6)
Und kehr‘ ich heim, zur Liebsten mein,
dann erschallet des Bergmannes Gruß bei der Nacht,
dann erschallet des Bergmannes Gruß bei der Nacht,
„Glückauf, Glückauf, Glückauf, Glückauf“!

7)
Die Bergleut‘ sein kreuzbrave Leut‘,
denn sie tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht,
denn sie tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht,
und saufen Schnaps, und saufen Schnaps.

Deutsches Volkslied, wohl aus dem sächsischen Raum um 1700.

Glückauf

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