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ZWAR IV – Bündnis 90/Die GRÜNEN im Landtag NRW: „Hilfe zur Selbsthilfe … Ehrenamtlichkeit und Selbstverantwortung nicht mehr von CDU und FDP gewünscht“

Posted by Siggi on 11. Dezember 2018 in Arbeit & Soziales, Politik |

Wir halten diese ideologisch motivierte Streichung für falsch und schlimm. Finanzielle Gründe können kaum eine Rolle gespielt haben, so MDL Mehrdad Mostofizadeh (Bündnis 90/DIE GRÜNEN), Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Kommunalpolitischer Sprecher und Sprecher für Arbeit, Gesundheit und Soziales. „Gerade die *Streichung des Projektes ZWAR macht unseres Erachtens deutlich, dass eine wichtige Säule der Quartiersarbeit, nämlich der Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe mit einem Grad an Ehrenamtlichkeit und Selbstverantwortung so nicht mehr von CDU und FDP gewünscht sind. Sind doch im neuen Förderzyklus Heimat zusätzliche 50 Millionen Euro bereitgestellt worden. Wir GRÜNEN können diese politische Verschiebung nicht nachvollziehen und würden gerne diese Strukturen vor Ort stärken und ausbauen“. MdL Mostofizadeh läßt wissen, dass […]

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ZWAR III – Ende der NRW Förderung! Ende des NRW-ZWAR Projekts?

Posted by Siggi on 4. Dezember 2018 in Arbeit & Soziales, Politik |

Das CDU geführte NRW-MAGS, teilt mittels Schreibens seines Ministers Karl-Josef Laumann (CDU) mit, “dass kein erhebliches Landesinteresse mehr an einer Förderung des ZWAR-Angebotes besteht” und stellt die Förderung zum Ende dieses Jahres ein.

“Trotz Würdigung des grundsätzlichen Ansatzes”, wird der ZWAR-Zentralstelle vorgeworfen, dass Neugründungen von Netzwerken in den letzten Jahren zurückgegangen sind. Dies scheint aber ein vorgeschobenes Argument zu sein. Es berücksichtigt in keiner Weise die benötigte Beteiligung von Städten und Gemeinden, die bis zur Gründung eines neuen Netzwerkes mit im Boot sitzten  und zeitliche Ressorcen aufwenden müssen, die sie, aus welchen Gründen auch immer, nicht aufbringen können, oder vielleicht auch nicht wollen.

Für Wuppertal trifft dies nicht zu, da wir mit 12 Netzwerken und der letzten Gründung der Basisgruppe in Barmen-West, im September 2018, sehr gut dastehen. Dazu sind wir in unserer Stadt, auch Dank der aktuell zugesagten Unterstützung durch unseren Sozialdezernenten Dr. Stefan Kühn, sehr gut aufgestellt.

Zwischenzeitlich wurde der ZWAR-Zentralstelle NRW eine letztmalige Förderung in Aussicht gestellt. Dies aber nur unter der Voraussetzung eines Antrags für das Projektjahr 2019, in dem ein klarer Umstrukturierungsprozess zu erkennen sein soll. Die letztmalig beabsichtigte Förderung steht unter dem Vorbehalt eines Bewilligungsverfahrens und würde definitiv am 31.12.2019 enden.

Zur Kürzung der geplanten Streichung der ZWAR Zuschüsse, nahm MDL Josef Neumann (SPD) am 29.11.2018, in einer Rede im Düsseldorfer Landtag, Stellung.

Im gemeinsamen Internetauftritt der drei Wuppertaler SPD-MDL´s  “Drei für Wuppertal” schreibt MDL Josef Neumann: “Die Landesregierung stellt das solidarische Miteinander in Frage und betreibt eine Politik der sozialen Kälte”.

Diese Feststellung ist auch gemünzt, auf den Versuch der schwarz/gelben Landesregierung bei dem Sozialticket, bis 2020 die Zuschüsse total einzustellen. Aufgrund starker Proteste der Sozialverbände, Kommunen und der Landtags-Opposition von SPD und Grünen, will die NRW Landesregierung nun das Sozialticket für Bedürftige auch über das Jahr 2019 hinaus mitfinanzieren.

In diesem Sinne – bis denne – Siegfried Termöhlen

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ZWAR II – Entstehung und Entwicklung

Posted by Siggi on 29. November 2018 in Arbeit & Soziales, Politik |

Die positive Entwicklung von ZWAR geht auf Dr. Wolfgang Klehm zurück, der das Projekt 1979 mit Rudi Eilhoff an der Uni Dortmund umsetzte.1984 wurde das ZWAR-Projekt in Dortmund zum ersten Mal durch die SPD geführte NRW-Landesregierung gefördert. Schon 1990 gründete sich dann der Trägerverein ZWAR e.V., sowie die ZWAR Zentralstelle NRW.

Unterstützt wird ZWAR bis heute von NRW- Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften sowie den Kommunen. Kommunal werden wir hier in Wuppertal durch Dr. Stefan Kühn, unseren Schirmherrn vertreten.

ZWAR-Wuppertal.Info

Landesweit tätig wurde die ZWAR Zentralstelle 1995. Ihre Aufgabe sieht sie darin, stetig mit Unterstützung der Kommunen neue Basisgruppen, bzw. Netzwerke zu gründen. Nach Gründung neuer Basisgruppen erfolgt ein weiterer wichtiger Schritt! 

Wenn sich eine große Gruppe gleichgesinnter Menschen zusammentut um gemeinsam etwas Positives auf die Beine zu stellen, braucht es erst einmal Begleitung und Unterstützung. Diese Aufgabe übernahm bei ZWAR-Uellendahl Birgit Paziener, die als Mitarbeiterin der Wuppertaler AWO speziell für den Aufbau und die Begleitung Wuppertaler ZWAR-Gruppen geschult wurde. Die Begleitung einer Gruppe dauert in der Regel ein Jahr. Diese Zeit sollte reichen, um an dessen Ende selbstständig laufen zu können. Innerhalb dieses Jahres findet zum Kennenlernen der interessierten Menschen erst einmal ein gemeinsames Wochenendseminar statt. Dies wird gleichzeitig genutzt, die gemeinsamen Interessen der neu entstandenen Basisgruppe herauszuarbeiten, was späterer Bestandteil des positiven Gestaltens innerhalb und außerhalb der zusammenwachsenden Gruppenteilnehmer ist.

Damit zum Ablauf des begleiteten Miteinanders die weiteren Jahre chancenreich gestaltet werden, können „die Neuen“ auch an einem Moderatorentraining teilnehmen, was durch Mitarbeiter der ZWAR Zentralstelle, wiederum in einem Wochenendseminar durchgeführt wird.

Ja, bei allem positiven was uns das Miteinander bringt, kann es auch mal zu Stresssituationen innerhalb der Gruppe kommen. Bevor es denn passieren sollte, können sich Gruppenteilnehmer auch hier durch den Besuch eines Konfliktmanagementseminars vorbereiten.

Die Gruppenseminare sind nicht umsonst, aber die Kosten sind eigentlich für jeden gut zu stemmen.

Wo ich gerade beim Finanziellen bin. Gruppengründungen, Seminardurchführungen, Gruppenunterstützungen usw. werden von der ZWAR e.V. -Zentralstelle in Dortmund geleistet. Aktuell arbeiten uns NRW-ZWARlern noch 9 Personen der ZWAR Zentralstelle zu.

Zur Unterstützung gibt es durch die Landesregierung NRW, Seit 2008, „nur noch gesichert bis Ende dieses Jahres“, einen finanziellen Zuschussbetrag in Höhe von 596.700 EURO.

Zur Klarheit gilt es erwähnen, dass alle ZWAR-Netzwerke frei, ohne Vereinsstatuten, Mitgliedsbeiträge oder sonstige Einnahmen, miteinander wirken. Glaube, politische Gesinnung und Herkunft spielen bei uns keine Rolle, auch wenn es sich nicht immer vermeiden läßt einen Standpunkt zu haben der sich natürlicherweise auch politisch verorten läßt!


Alle Zwölf Wuppertaler Netzwerke sind durch Delegierte in einer regelmäßig stattfindenden Delegiertenversammlung vertrete, in dem alle gemeinsamen Aktivitäten und sonstige ZWAR-Wuppertal betreffenden Dinge geregelt werden. Auch hier gibt es keine Führungsperson. Geleitet und durchgeführt wird diese Versammlung im Wechsel der einzelnen Stadtteilgruppen.

2010 wurde von hier Peter Siemerkus in den Seniorenbeirat gewählt, um unsere Sache dort zu vertreten und unseren Einfluß geltend zu machen.

In diesem Sinne – bis denne – Siegfried Termöhlen

PS: Berichte über ZWAR folgen in lockerer Reihenfolge.

30.11.18 –  Kleiner Nachtrag:  Ich vergass zu erwähnen, dass es zwischenzeitlich einen Wechsel in der Stellvertretung unseres Delegierten zum Seniorenausschuß, Peter Siemerkus,  gibt. In der vorletzten Delegiertenversammlung wurde Herr Reiner Tripp, Basisgruppe Vohwinkel, zu seinem Stellvertreter gewählt, der nun Frau Uschi Schmitz, Basisgruppe Heckinghausen, nachfolgt.

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Gegen das Vergessen

Posted by Siggi on 27. Januar 2017 in Aktuelle Artikel, Politik |

Gedenkstätte Buchenwald      

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Martin Schulz – SPD Kanzlerkandidat

Posted by Siggi on 24. Januar 2017 in Aktuelle Artikel, Politik |

Letzten Samstag trafen sich zwei Freunde, Sigmar Gabriel und Martin Schulz, zu einem gemeinsamen Gespräch, um über die SPD Kanzlerkandidatur zu beraten. Eigentlich deuteten bis dahin alle Zeichen auf Sigmar Gabriel. Heute nun teilten Gabriel und Schulz das Ergebnis ihrer Beratung mit. Sigmar Gabriel gab den Verzicht seiner Kandidatur bekannt und schlug in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz im Willi Brand Haus, Martin Schulz als Kanzlerkandidaten und zukünftigen Parteivorsitzenden vor. Die entgültige Entscheidung soll im März auf einem Sonderparteitag fallen.     Die Entscheidung basiert wohl auf dem Ergebnis einer Umfrage unter SPD Mitgliedern, die sich mehrheitlich mit Martin Schulz die größten Chancen bei der nächsten Bundestagswahl am 24.September 2017 versprechen.

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